Esport, aus dem Hobby wird Profisport

Gaming ist nicht mehr nur ein Hobby, sondern auch eine Möglichkeit Geld zu verdienen.

Wer vor Jahren noch gedacht hat, dass Computerspielen eine sinnlose Zeitverschwendung ist, sieht sich inzwischen eines besseren belehrt. Gaming ist eine große Industrie geworden und mit dem Gaming kam auch der eSport-Bereich ins Rollen. Für viele ist es ein Traum damit Geld zu verdienen, für viele wird es ein Traum bleiben und denen bleibt nur der Bereich der eSports Wetten, um Geld zu verdienen. Es ist wie im Profifußball, nur ein paar Leute haben das Talent, Glück und Durchhaltevermögen um wirklich professionell zu werden.

Die Anfänge

Die Anfänge des Profi-Gamings lassen sich in den Jahren nach 2000 suchen. DSL-Flatrates verbreiteten sich, die ersten reinen Online-Spiele kamen auf den Markt. Spiele wie Quake 3 oder Counterstrike wurden populär. Es bildeten sich die ersten Zusammenschlüsse von Spielern in Form von Clans, welche gegeneinander antraten. Damit man möglichst gut zusammen arbeitet, wurde auch trainiert, sowohl die Feinmotorik, Reaktionsfähigkeit als auch die richtige Taktik.

Hier entstanden die ersten Veranstaltungen, auf denen die Spieler gegeneinander zockten. Die ersten Sponsoren wurden gefunden, meist in Form von Hardwareherstellern, welche hier eine gute Gelegenheit sahen sich den Spielern zu präsentieren.

Ging es anfangs um das Zocken an sich, stießen später die ersten Zuschauer dazu. Diese waren weniger an selbst spielen interessiert, sondern wollten ihre Clans spielen und natürlich auch gewinnen sehen. Ein wenig wie im Fußball entstand auch hier eine Fankultur. Dies sorgte dann auch dafür, dass sich Sponsorings, große Veranstaltungen und sogar die Übertragung dieser ins Internet lohnen.

Gaming als Karriere?

Gute Spieler verdienen inzwischen richtig viel Geld, sodass man auf die Idee kommen könnte, als junger Mensch in diesen Bereich einzusteigen. Mit Computerspielen Geld verdienen das klingt gut. Doch so einfach ist es nicht. Ähnlich wie im Profisport hat nicht jeder das Talent oder das Durchhaltevermögen um hier professionell tätig zu werden. Wie beim Fußball ist das Training auch nicht mit dem Wochenendkick mit Freunden vergleichbar.

Trainiert werden muss täglich, das eine Spiel auf welches man sich spezialisiert hat. Immer und immer wieder, bis eine Abfolge an Bewegungen oder Taktik passt. Das kann einem schnell den Spaß am eigentlichen Spielen verderben, da die meisten Gamer am Ende unterschiedliche Spiele spielen und auch neue Titel locken.

Zudem besteht immer die Gefahr, dass das eigene Spiel und damit die Spezialisierung auf dem Abstellgleis landen. Das nächste große Ding wartet hinter jeder Ecke und (wir bleiben bei Fußballanalogien) auch ein Profifußballspieler wird selten in einer zweiten Sportart erfolgreich.

Von daher sollte man realistisch sein, für die meisten kommt so eine Karriere nicht infrage.

Die Zukunft

Auch in den nächsten Jahren dürften Verbreitung von eSport zunehmen, immer mehr Spieler treten auf den Markt, immer mehr Spiele wollen gespielt werden, von den Klassikern bis hin zu neuen Spielen. Die Zuschauerzahlen sind Jahr für Jahr am steigen und in Ländern wie Südkorea werden Gamer teilweise bereits wie Popstars behandelt und angesehen.

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