E-Zigaretten und Vape Pens haben sich in den letzten Jahren zweifelsohne neben den herkömmlichen Zigaretten etablieren können. Allerdings ist vielen noch immer nicht ganz klar, wie sie richtig damit umgehen – vor allem in besonderen Situationen wie etwa einem Flug oder einer Reise ins Ausland. Denn nach einigen Vorfällen mit den Lithium-Ionen-Akkus haben viele Airlines, aber auch Behörden Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, die es unbedingt zu beachten gilt.
Grundsätzlich gilt bei fast allen Airlines mittlerweile, dass Vape Pens nur noch im Handgepäck transportiert werden dürfen. Wie bereits erwähnt, ist der Hauptgrund hierfür der darin verbaute Lithium-Akku, der bei Beschädigung überhitzen und somit sogar Brände verursachen kann. Indem sie griffbereit in der Kabine transportiert werden, wird das Risiko auf etwaige Vorfälle reduziert.
Handgepäck statt Koffer: Die wichtigsten Regeln im Flugzeug
Im Alltag bedeutet dies für Reisende konkret, dass sie ihre Vapes und E-Zigaretten niemals im Koffer verstauen sollten. Auch ist darauf zu achten, dass Ersatzakkus durch Schutzkappen vor möglichen Kurzschlüssen gesichert werden. Etwas anders verhält es sich bei den Liquids, da diese unter die klassische Flüssigkeitsregel im Flugverkehr fallen. So dürfen Behälter maximal 100 Milliliter enthalten und müssen zudem in einem transparenten Beutel mit einem Fassungsvermögen von maximal einem Liter transportiert werden.
Darüber hinaus ist es ratsam, Verdampfer nicht gefüllt mit ins Flugzeug zu nehmen. Durch den Luftdruck besteht die Gefahr, dass die Tanks auslaufen. Parallel dazu ist es gut zu wissen, dass viele Airlines das Aufladen der Geräte während des Fluges untersagen. Wer dagegen verstößt, kann mitunter mit empfindlichen Strafen belangt werden.
Wer auf der Suche nach einem kompakten Gerät für die nächste Reise ist, findet beispielsweise spezielle Vape Pen-Modelle für unterwegs, die eine besonders schlanke Bauweise aufweisen und sich somit platzsparend im Handgepäck unterbringen lassen.
Im Ausland gelten oft völlig andere Gesetze
Insbesondere bei internationalen Reisen ist es entscheidend, sich im Vorfeld mit den rechtlichen Bedingungen auseinanderzusetzen. Denn während E-Zigaretten und Vape Pens in Deutschland völlig legal erhältlich sind, gelten in vielen anderen Ländern strenge Einfuhr- und Nutzungsverbote. Gerade in asiatischen Ländern wie Thailand, Singapur oder Taiwan wird konsequent dagegen vorgegangen. Bei Zuwiderhandlung drohen neben möglichen Geldstrafen sogar strafrechtliche Konsequenzen. Allein aus diesem Grund ist es wichtig, nicht nur die Richtlinien der Airlines, sondern auch die Gesetzeslage im Zielland genau zu überprüfen.
Hilfreich ist außerdem ein Blick auf aktuelle Entwicklungen. Aufgrund anhaltender Probleme mit sich entzündenden Akkus ändern viele Airlines weiterhin ihre Richtlinien. So gibt es mittlerweile einige Fluggesellschaften, die die Anzahl der erlaubten Powerbanks begrenzen oder bestimmte Aufbewahrungsorte während des Fluges vorschreiben. Wer sich diesbezüglich rechtzeitig informiert, stellt sicher, während der Reise nicht auf unerwünschte Probleme zu stoßen.
