Wie schafft man es, seine Kreativität zu fördern: 5 hilfreiche Tipps

Viele sind davon überzeugt, dass es schwer ist, seine Kreativität zu fördern. Schließlich handelt es sich dabei nicht um etwas, was „auf Knopfdruck“ oder nach einer gewissen Anleitung passiert. Kreativität ergibt sich oftmals zufällig und aus dem Affekt heraus. Zudem steht fest, dass manche Menschen kreativer sind als andere. Es fällt denjenigen, die sich in ihrer Freizeit häufig mit kreativen Dingen beschäftigen, vermutlich leichter, die eigene Kreativität zu fördern.

Bevor man sich mit der Frage „Wie kann ich kreativer werden?“ beschäftigt, sollte man sich zuerst darüber bewusst werden, was es bedeutet, kreativ zu sein. Ob im vulkanbet, beim Sport oder im Büro – Kreativität begegnet uns in vielen Lebenslagen. Oftmals wird Kreativität als eine Art Vorgang bezeichnet, der etwas Neues hervorruft. Durch die Sammlung gewisser Gedanken wird eine neue Idee geschaffen, die einen Nutzen mit sich bringt. Oftmals versuchen wir zwar, kreativ zu sein, geraten dabei allerdings an einen Punkt, an dem neue Ideen und Gedanken ausbleiben. In den folgenden Abschnitten werden 5 Tipps vorgestellt, die uns dabei helfen, diesen Punkt zu überwinden und kreativer zu werden.

1. Tipp: Öfters neues ausprobieren

Das zuvor genannte Problem wird oftmals dadurch hervorgerufen, dass man keine neuen Dinge ausprobiert. Wir sind häufig festgefahren in dem, was wir tun. Wenn etwas bisher gut funktioniert hat, haben wir das Gefühl, es auch weiterhin auf dieselbe Art und Weise fortsetzen zu wollen. Für viele ist es schwer, die eigene Komfortzone zu verlassen und etwas Neues auszuprobieren. Dieses Problem taucht nicht nur im Bereich der Kreativität auf. Es gibt viele Lebenslagen, in denen wir dieser Herausforderung begegnen. Wer bislang nur zeichnet, sollte sich vielleicht am Malen oder Singen probieren und auf diese Art und Weise seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Manche sind kreativer als andere – dies liegt allerdings nicht daran, dass Kreativität eine Art Charakterzug darstellt. Man kann lernen, kreativ zu sein. Diesen Punkt sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man neue Dinge ausprobiert. Auch, wenn das Resultat anfangs nicht das Gewünschte zu sein scheint, ist es wichtig, sich nicht davon abbringen zu lassen und weiter an der neuen Idee festzuhalten. Diejenigen, die mit Beständigkeit an einem neuen Projekt arbeiten, werden feststellen, dass dabei noch nie dagewesene Einfälle entstehen – durch den Prozess schafft man es, seine Kreativität zu fördern.

2. Tipp: Umgebungswechsel

Das Produkt unserer Kreativität wird maßgeblich durch die Umgebung, in der wir uns befinden, beeinflusst. Falls wir jeden Tag aufs Neue von unserem gewohnten Arbeitsplatz aus arbeiten, ist es schwer, neue Ideen zu finden. Schließlich ändert sich unsere Umgebung und das, was wir vor uns sehen, nicht. Viele stellen fest, dass sie nach einer Urlaubsreise erholt und mit neuen Ideen zurück nach Hause kommen. Dadurch wird gezeigt, dass unsere Kreativität durch einen Umgebungswechsel angeregt wird.

Natürlich muss man nicht in ein anderes Land reisen, um auf neue Gedanken zu kommen. Oftmals reicht bereits eine kleine Veränderung aus, um kreativer zu sein. Es gibt manche Orte, die uns mehr beeinflussen als andere. Viele werden im Museum zu Neuem inspiriert oder stoßen im Park auf neue Erkenntnisse. Bei einem Umgebungswechsel ist zudem wichtig, nicht nur auf die Gegenstände zu achten, die sind in der unmittelbaren Nähe befinden. Oftmals sind es auch die Menschen, mit denen wir uns umgeben, die uns zu neuer Kreativität verhelfen. Falls man die Möglichkeit hat, sich mit anderen zu treffen, die dasselbe Ziel verfolgen, sollte man diese nutzen. Man wird dadurch zu neuen Ideen angeregt.

3. Tipp: Neuer Input – Neuer Output

Damit ist gemeint, sich regelmäßig weiterzubilden und möglichst viele neue Informationen aufzunehmen. Viele sind davon überzeugt, dass Lesen dabei hilft, auf neue Gedanken zu kommen. Schließlich wird beim Lesen eines guten Buches die Fantasie angeregt. Anders als beim Fernsehen wird nicht bereits ein bestimmtes Bild von dem, was passiert, vorgegeben. Der Leser schafft dieses selbst und lässt auf diese Art und Weise seinen Vorstellungen freien Lauf. Durch den Vorgang entstehen oftmals neue Ideen, die man auf eine kreative Art und Weise umsetzen kann. Der Tipp hängt unmittelbar mit dem zuerst genannten Hinweis zusammen. Man schafft es, seine eigene Kreativität zu fördern, indem man neue Dinge aufnimmt und ausprobiert.

4. Tipp: Nicht unter Druck setzen

Kreativität ist etwas, was oftmals aus dem Affekt heraus passiert. Falls man zwanghaft nach einer neuen Idee sucht, funktioniert dies in den meisten Fällen nicht. Man muss sich aus diesem Grund von dem Gedanken lösen, wie eingangs erwähnt „auf Knopfdruck“ kreativ sein zu können. Für viele ist es frustrierend, wenn man auch nach einer Weile keine neuen Gedanken fassen kann. Das wichtigste ist jedoch, sich auch während dieser Phase nicht unter Druck zu setzen. Diejenigen, die sich in einer solchen Situation befinden, sollten das Gegenteil tun: eine Pause einlegen und etwas Abstand gewinnen. In Kombination mit den zuvor genannten Tipps wird man merken, dass man schon bald neue Ideen gewinnt und man auf diese Art und Weise seine Kreativität wieder entfalten kann.

5. Tipp: Kreativitätstechniken

Neben den bereits genannten, allgemeinen Tipps gibt es konkrete Techniken, die man anwenden kann, um seine Kreativität zu fördern. Zu diesen Techniken gehören folgende Strategien:

  • Pinnwände gestalten
  • Mindmaps erstellen
  • 6-3-5 Methode
  • Alphabettechnik

Bei den Methoden handelt es sich um nur um eine kleine Auswahl an Techniken, die es in dem Bereich gibt. Alle davon sind einfach und können umgesetzt werden, nachdem man sich nur kurze Zeit mit dem Inhalt beschäftigt. Bei der ersten gestaltet man eine Pinnwand – die Technik sollte am besten von einer Gruppe ausgeführt werden, um danach über die Themen an der Wand zu diskutieren. Bei der Mindmap handelt es sich vermutlich um die Methode, die die meisten kennen und schon einmal ausprobiert haben, um an neue Ideen zu gelangen.

Bei der 6-3-5-Methode handelt es sich ebenfalls um eine Aufgabe, die von einer Gruppe ausgeführt wird. 6 Teilnehmer erhalten jeweils ein Kärtchen mit 3 Spalten und 6 Zeilen. Nachdem man die erste Zeile ausfüllt, reicht man das Kärtchen an den nächsten Teilnehmer weiter. Es muss sich nicht zwangsweise um 6 Personen handeln – die Anzahl kann variieren. Bei der Alphabettechnik notiert man sich zu jedem Buchstaben im Alphabet ein Wort, das zu der Fragestellung passt. Bereits nach kurzer Zeit verfügt man über 26 Stichworte, die neue Ideen hervorbringen.

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