Games im Wandel, keine Datenträger, stattdessen Streaming

Streaming statt lokal, Games gehen wie Filme ihren Weg, weg vom heimischen Computer oder Konsole, in die Cloud.

Wird in den News über ein neues Spiel berichtet, folgt meist gleich die Tatsache, dass bereits zum Start ein Update fällig wird. Kein Wunder, zum Zeitpunkt, zu welchem die DVD oder Blu-ray im Presswerk erstellt wird, arbeiten die Entwickler fleißig weiter, beheben Fehler und erweitern das Spiel. Ein Spiel wird, wie normale Software, mit Updates versorgt und auch nach dem Erscheinen, zumindest für eine Zeit, weiterentwickelt.

Klingt erstmal gut, niemand möchte schließlich ein fehlerhaftes Spiel, sorgt aber am Tag des Kaufes erstmal für Frust. So kam das erfolgreiche Spiel Call of Duty – Modern Warfare mit einem 51 GB Update daher. Selbst für schnelle DSL-Leitungen wird dies zu einem Ausdauerspiel. Bei VDSL 50 dauert der Download immer noch über 2 Stunden, sofern die Server die Daten schnell genug liefern können. Leute mit weniger schnellen Internet schauen in die Röhre. Aus Spielspaß wird schnell Frust.

Download statt Datenträger

Warum also über überhaupt noch Datenträger verkaufen? Ich gebe zu, bis vor ein paar Jahren war es mir auch noch wichtig ein Spiel physisch zu besitzen, auf klassischer DVD oder Blu-ray. Sieht man jedoch die Updates und die Tatsache, dass Datenträger allgemein umständlich ist, bin ich inzwischen dazu übergegangen Spiele nur noch Online zu kaufen.

Der Vorreiter war hier die Plattform Steam. Will ich ein Spiel, zücke ich kurz die Kreditkarte, klicke den Kaufen-Button und lade mir das Spiel herunter. Ob ich nun ein großes Update ziehe oder gleich das ganze Spiel spielt keine Rolle. Dann spare ich mir lieber den Gang in den Laden und den Lagerplatz für die DVD. Ich kann direkt losspielen ohne erst langwierig die richtige DVD irgendwo heraussuchen zu müssen.

Die nächste Konsolengeneration von Microsoft und Sony, so wird gemutmaßt, soll ohne optisches Laufwerk auskommen.

Online-Spiele

So neu ist die Idee nicht. Online-Spiele gibt es mehr oder weniger bereits seit über 20 Jahren. Die ersten Browser basierten Spiele kamen Anfang 2000 auf den Markt. Stichwort Ogame, das Browserspiel erschien 2002 und erfreut sich noch heute großer Beliebtheit.

Vorreiter ist auch hier die Glücksspielbranche, welche das Online-Gaming schnell für sich entdeckt hat. Vom heimischen PC eine Runde Online-Casino? Kein Problem. Neugierig? Hier ein Tipp: Finden Sie Deutsche Online Casinos bei KasinoKlapper.com

Der Vorteil von Online-Spielen ist die schnelle Verfügbarkeit, Updates werden serverseitig eingespielt und lokal benötigt man nichts installiert. Gespielt werden kann von jedem Endgerät, welches einen Browser besitzt.

Streaming

Die nächste Evolutionsstufe wartet bereits. Streaming von Spielen. Nachdem ich nun auf den Datenträger verzichten kann, kann ich nun auch auf hochwertige und teure Gaming-Hardware verzichten. Stattdessen wird das Spiel in der Wolke von der besten Grafikkarte gerendert, welche verfügbar ist. Ich genieße hochwertige Grafik, flüssiges Gameplay, ohne einen teuren Gaming-PC oder Konsole daheim stehen zu haben. Ein einfacher Computer, Laptop, Tablett oder Smartphone genügt.

Spannend durfte hier vor allem die Abrechnung sein. Meine Vermutung, es wird ein Modell wie Netflix geben. Für einen Betrag X darf man alle Spiele monatlich zocken.

Ausblick

Ich bin gespannt, was die Zukunft noch bringen wird. Besonders der Streaming-Bereich klingt interessant. Statt langer Downloads und teurer Hardware daheim kann ich einfach loslegen. Dies durfte vor allem Benutzergruppen ansprechen, welche sich bisher keine Konsole oder teure Gaming-Hardware daheim hinstellen wollten. Dies durfte vor allem neue Benutzergruppen ansprechen, wenn man mit dem Business-Laptop auch mal entspannt eine Runde zocken kann.

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