Virenschutz für den PC: Der beste Schutz vor Viren, Trojanern und Co.

Ein Klick auf den falschen Link und schon ist’s passiert: Der PC hat einen Virus heruntergeladen und plötzlich funktioniert gar nichts mehr. Vor allem auf unseriösen Ratgeber-Websites, in Foren oder auf Social Media begegnet man immer wieder solchen Fake-Links. Diese werden häufig als Werbeanzeige geschaltet oder sogar per Privatnachricht und E-Mails versendet. Werden sie geöffnet, gibt es kein zurück mehr und das Gerät sowie persönliche Daten werden mit Viren, Trojanern und sogenannten Computerwürmern angegriffen. Obwohl es nahezu unmöglich ist einen hundertprozentigen Schutz vor ihnen einzurichten, gibt es dennoch Möglichkeiten sich gegen sie zu schützen.

1. Der richtige Browser und seine Einrichtung

Um sich optimal vor Virenangriffen und ähnlichem zu schützen, sollte immer ein aktueller Browser verwendet werden, der auch regelmäßig upgedatet wird. Vor allem den bekannten Anbietern wie zum Beispiel Google Chrome oder Firefox kann man in der Hinsicht am meisten vertrauen, da sie die sogenannte Sandbox-Technologie verwenden. Über diese Funktionsweise ist der Browser vom übrigen System isoliert und Angreifern aus dem Internet wird es erschwert auf das Gerät zuzugreifen.

Weiterhin sollten sämtliche Plug-Ins, die nicht benötigt werden, deaktiviert sein. Dennoch sollte ein Ad-Blocker eingerichtet werden, um die Anzeige von Werbung zu blockieren. Auch das Surfen im Privaten Modus und die Deaktivierung von Cookies für Drittanbieter können den Zugriff auf persönliche Daten weitestgehend verhindern.

2. Aktuelles Betriebssystem, Firewall und Virenschutz-Software

Auch wenn es immer wieder Personen gibt, die neue Änderungen im Design oder den Funktionsweisen ihres Betriebssystems nicht mögen, lohnt es sich Updates durchzuführen und auf die neueste Version umzusteigen. Denn je älter das Betriebssystem ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass jemand die Barrieren zum Schutz des Systems bereits durchbrechen und Viren o.ä. dafür entwickeln konnte.

Nach Angaben der IT-Experten von MetaLecture werden die verschiedenen Betriebssysteme laufend aktualisiert und verbessert, um eben jene Angriffe weitestgehend zu verhindern. Dementsprechend ist in den neuen Systemen üblicherweise eine persönliche Firewall vorinstalliert, die einen Angriff aus dem Internet und das Ausspionieren von Dateien durch einen Hacker abwehren soll. Um diese jedoch zu unterstützen, sollten ein zusätzliches Virenschutzprogramm und eine sogenannte Anti Spyware installiert werden.

3. Vorsicht bei Downloads und Links in Mails

Vor dem Download von Computerprogrammen oder Dateien wie Bildern, Dokumenten und Videos, sollte zuvor immer die Vertrauenswürdigkeit der Quelle überprüft werden. Nicht selten gibt es unseriöse Websites, die auf den ersten Blick vertrauenswürdig erscheinen, aber anstelle der angebotenen Programme Viren, Spyware und Malware verbreiten. Daher sollte bei dem Download einer Software immer zuerst auf die direkte Website des Anbieters zurückgegriffen werden.

Auch in sogenannten Spam-Mails oder sogar privaten Messages auf Facebook und anderen Social Media Accounts können sich Gefahren verstecken. Daher sollten die Anhänge und Links von unseriösen Werbemails oder denen unbekannter Absender nicht geöffnet werden. Auch wenn die E-Mail-Adresse oder das Social Media Profil den Namen einer bekannten Person verwenden, sollte die Person im Zweifelsfall vor dem Öffnen persönlich gefragt werden, ob die Nachricht wirklich von ihr stammt. Denn häufig werden E-Mail Accounts und Social Media Profile gehackt, um Schadprogramme an deren Kontakte zu versenden.

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