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Mobile Klimaanlage oder stationäre Klimaanlage (Split-Gerät)

Wenn es im Sommer wieder heiß wird und die Wärme in die Stube drückt, dann ersehnt man sich schnell ein bisschen Kühlung. Viele begeben sich dann auf die Suche nach Klimaanlagen. Dabei wird man feststellen, dass es verschiedene Arten von Klimageräten gibt und man erstmal die Grundsatzentscheidung treffen muss, ob man eine mobile oder eine stationäre Klimaanlage benötigt.

Neben den privaten vier Wänden gibt es aber auch noch viele gewerbliche Anwendungsfälle für Klimaanlagen, bei denen sich dieselbe Frage stellt. Der ein möchte den Verkaufsraum oder Wartebereich in seinem Geschäft oder Arztpraxis kühlen. Ein anderer hat den Raum voller elektrischer Geräte, die so viel Wärme abschmeißen, dass eine Kühlung her muss. Und wieder andere haben Produktionsbedingungen, die nur eine ganz bestimmte Temperatur zulassen.

Man sieht schon, es ist, wie so oft, eine Abwägung auf den konkreten Anwendungsfall.

Vorteile des mobilen Klimageräts

Die mobile Klimaanlage hat ganz klar einige Vorteile insbesondere im privaten und kleineren gewerblichen Bereich.

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Produktbild einer mobilen Klimaanlage

Flexibilität

Ein klarer Vorteil ist die Flexibilität, die man mit einem mobilen Klimagerät hat, da es transportabel ist und meistens sogar Rollen hat, um es einfach bewegen zu können. Eine stationäre Klimaanlage bzw. ein Split-Gerät baut man in einem Zimmer ein und muss dann für alle Zeit damit Leben inklusive der Gerätetechnik an der Wand innen und außen. Mit einem mobilen Klimagerät kann ich nachts mein Schlafzimmer kühlen und am Tage das Wohnzimmer, indem ich das Gerät einfach umstelle. Und wenn ich mit dem Wohnwagen zum Camping fahre, dann lade ich es einfach in meinen Camper und kühle mit dem Strom vom Campingplatz mein Wohnmobil.

Kosten-Nutzen-Verhältnis

Wenn man die Klimaanlage nur wenige Wochen im Jahr benötigt, wie es bei den meisten privaten und kleineren gewerblichen Anwendungsfällen der Fall sein sollte, dann ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer mobilen Klimaanlage im Vorteil. Abhängig vom Gerät sind diese meisten günstiger im Anschaffungspreis als ein stationäres Gerät. Und was man nicht vergessen darf, sind die Baukosten, die bei einem stationären Gerät entstehen. Ein Split-Gerät benötigt Wanddurchbrüche für die Kühlmittelleitungen. Es müssen vom Elektriker elektrische Leitungen gezogen werden für die Innen- und Außeneinheit, da die meisten Splitgeräte ortsunveränderliche Betriebsmittel sind. Und es muss an geeigneter Stelle noch ein Thermostat installiert werden und zum Klimagerät verkabelt werden. Dadurch übersteigen allein die Baukosten für ein stationäres Klimagerät bei weitem die Anschaffungskosten einer mobilen Klimaanlage.

Überschussenergie nutzen

Der ein oder andere hat bereits eine Solaranlage auf dem Dach, die im Sommer besonders viel Strom, der sonst gar nicht im Eigenverbrauch genutzt werden kann. Hier kann sowohl die mobile als auch die stationäre Klimaanlage genutzt werden, um die überschüssige Energie selbst zu nutzen und für die Kühlung der Wohnräume einzusetzen.

Außenansicht

Wie bereits erwähnt, besteht ein Split-Gerät aus zwei Einheiten. Dazu gehört die Außeneinheit, welche die Wärme an die Umgebung abgibt. Jedoch dürfte es für viele Mieter und Wohnungseigentümer problematisch sein, ein solches Außengerät an die Fassade oder auf dem Dach zu installieren, da es mindestens der Genehmigung des Vermieters oder der Miteigentümer bedarf. Aber auch wenn man Herr seines eigenen Hauses ist, möchte man vielleicht nicht seine Fassade mit einem solchen Gerät verunstalten. Die mobile Klimaanlage benötigt ein solches Außengerät nicht.

Foto einer Außeneinheit von einem Split-Gerät
Beispiel einer Außeneinheit, die an der Fassade oder typischerweise auf dem Dach installiert wird

Ein kleines Manko

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Da die mobilen Geräte keine Außeneinheit haben, muss die Wärme trotzdem irgendwie nach draußen abgeführt werden. Darum sind alle mobile Klimaanlagen mit Abluftschlauf ausgestattet. Dies zieht ein kleines anderes Problemchen nach sich. Denn hier benötigt man idealerweise einen passenden Wanddurchbruch, welcher bei Nichtbenutzung aber wieder dicht verschließen muss, um im Winter nicht darüber Wärme zu verlieren. Typischerweise legt man den Schlauch durch Tür oder Fenster. Dann hat man aber das Problem, dass man diese nicht komplett schließen kann und durch den entstehenden Spalt warme Luft von draußen wieder reinströmen kann. Das heißt, es ist empfehlenswert den Spalt nach Möglichkeit irgendwie abzudichten, damit das Klimagerät möglichst ideal arbeitet.

Fazit

Es gibt sehr viele Anwendungsfälle, insbesondere im privaten bis mittleren gewerblichen Bereich, bei denen eine mobile Klimaanlage ihre Vorteile ausspielt.

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