Braucht man ein Firmenlogo?

Jeder der am Anfang einer neuen Selbstständigkeit steht oder eine neue Firma gründet, kommt ganz schnell an den Punkt, ob ein Firmenlogo erforderlich ist. Und in den allermeisten Fällen ist die kurze Antwort Ja!

Für die meisten steht ganz am Anfang die Idee, die man umsetzen möchte, oder ein Produkt oder eine Dienstleistung, die man anbieten möchte. Als erstes wird dann überlegt, wie die Firma heißen soll, wobei bei Selbständigkeit der offizielle Firmenname der eigene persönliche Name ist, mit welchem man auch vollumfänglich haftet. Umso wichtiger wird es seine Idee oder Dienstleistung entsprechend eingängig darzustellen; insbesondere wenn ein eigener Internetauftritt dazu kommt. Denn das ist oft schon der dritte Schritt: Die Suche nach einem passenden Domainnamen, gefolgt vom Webseiten-Design bis hin zu Online-Formularen.

Mir fallen so gut wie keine Anwendungsfälle ein, bei welchen auf ein Firmenlogo verzichtet werden könnte. Das Einzige wäre die sogenannte Ich-AG, die vielleicht als Handwerker unterwegs ist, und von Mundpropaganda und einer namentlichen Erwähnung in den Gelben Seiten lebt.

Warum man ein Firmenlogo braucht

Und damit kristallisiert sich auch schon der Hauptgrund für ein Firmenlogo heraus. Es ist ein wichtiges Marketing-Instrument, was den Wiedererkennungswert einer Firma massiv steigert und wesentlich zur Corporate Identity beiträgt. Darüber hinaus vermittelt ein Firmenlogo, wenn es geschickt designt ist, gleich indirekt, um welche Art der Dienstleistung es sich handelt. Als Beispiel kann man sich das Logo eines Dachdeckers in Lübben ansehen.

Logo der Dachdeckerei Zimdach-Jugan in Lübben
Beispiel eines Logos für einen Dachdecker und Zimmermann

Darüber hinaus strahlt ein eigenes Firmenlogo auch eine gewisse Professionalität aus, deren Kundenwirkung nicht zu unterschätzen ist. Und spätestens, wenn man die eigene Website aufsetzt, braucht man eine Art ansprechendes Logo für den Header-Bereich.

Wie erstelle ich ein eigenes Firmenlogo

Die Erstellung eines Firmenlogos ist ein aufwendiger Prozess. Wenn man das fertige Produkt sieht erahnt man kaum, wie viele Stunden Arbeit dem Voraus gegangen sind. Zu aller erst bedarf es erstmal ein paar kreativer Ideen. Im Rahmen dieses Ideenfindungsprozesses entstehen oft mehrere Entwürfe als Prinzipskizzen. Aber nicht jeder ist als Designer geboren und meistens kann man sich in der Gründungsphase auch nicht unbedingt einen Designer leisten. Das Geld dürfte in dieser Phase sowieso schon knapp sein. So versuch man sich dann oft selbst, mit semi-guten Ergebnissen. In dieser Situation sollte man sich zum Logo erstellen Hilfe über eine entsprechende Internetplattform holen, wie zum Beispiel von Adobe Spark. Dieser Grafikservice ist komplett internetbasiert. Man muss also keine extra Software installieren, in der man sich lange einarbeiten muss. Man kann darüber hinaus sich einer großen Auswahl an Logovorlagen bedienen. Schon allein dieser Punkt verkürzt den Erarbeitungsprozess immens, vorausgesetzt man kann sich bei der großen Auswahl schnell entscheiden und ist nicht überfordert. Die Plattform ist für Laien gemacht, so dass man keine ewig lange Einarbeitungszeit benötigt und ein Einführungs-Tutorial erklärt detailliert die ersten Schritte. Mit vielen weiteren Bildvorlagen, Icons, und Grafikelementen lässt sich dann ein individuelles Logo zusammenbauen. Auch das Hochladen eigener Bildelemente ist möglich. Ist das Logo dann final fertiggestellt, kann es sich als Bilddatei herunterladen und in den verschiedenen Einsatzbereichen verwenden.

Verwendung des Firmenlogos

Aus dem Alltag kennt man eigentlich die vielen Anwendungsmöglichkeiten von anderen Firmen wo und wie überall das Logo platziert wird. Hier seien ein paar Beispiele aufgelistet:

  • Auf dem Firmenschild
  • Auf der Internetseite
  • Auf Briefköpfen
  • In E-Mail Signaturen
  • In Werbeanzeigen
  • Auf Werbeartikeln, wie Tassen und Kugelschreiber
  • Beachflag auf Events oder am Firmeneingang

Das Logo sollte man also möglich durchgängig bei allen Firmenaktivitäten präsentieren, um ein größtmögliches Branding zu erzielen und den Wiedererkennungseffekt zu steigern. Damit dies funktioniert, sollte ein Logo nicht zu komplex sein, möglichst wenig Text enthalten und durch die Grafik möglichst viel ausdrücken. Die Farbwahl und der Kontrast sind dabei nicht zu vernachlässigen, damit die gewünschte Aussage auch richtig zu Geltung kommt.

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