5 Tipps, wie man Geld in Bitcoin anlegen kann

Seit seinem letzten Allzeithoch in diesem Jahr ist der Bitcoin als Cryptowährung wieder in aller Munde. Von vielen Investoren wird die Kryptowährung nicht mehr nur noch als Spekulationsobjekt, sondern vielmehr als gewinnbringende Beimischung in einem risikofreundlichen Portfolio gesehen.

Die Anzahl derjenigen Anleger, die sich mit der neuen, besonderen Art der Investition näher auseinandersetzt, wächst beständig, obgleich das fundierte Wissen rund um die Anlage Kryptowährung selbst und das Wissen um die technische Funktionsweise seltenes Gut sind. Mit den folgenden Tipps können sich auch Neulinge, die mit dem Gedanken spielen, in Kryptowährungen anlegen zu wollen, dem Thema nähern und sich mit den Besonderheiten der Kryptoanlage vertraut machen.

Tipp 1: Risikobewusstsein um die Volatilität des Kryptoriesens

Das insgesamt zu verzeichnende Plus von mehr als 8500 Prozent seit dem Start der Kryptowährung Bitcoin hat nicht wenige zu Millionären gemacht. Doch wie sagt man so schön: Übermut tut selten gut.

Wer zum falschen Zeitpunkt verkauft hat, der hat in der Vergangenheit nicht selten auch hohe vierstellige Beträge verloren. Investoren und Anleger warnen vor einer ausschließlichen Anlage des eigenen Vermögens in virtuelle Währungen. Eine Antizipation des Marktgeschehens rund um die virtuellen Währungen ist bislang kaum möglich.

Hinzukommen zahlreiche neue weltweite Entwicklungen, wie beispielsweise neuerdings Die Yuan Pay Group Software in China und die in China offiziell inszenierte Währung des Yuans, der dem Vorpreschen von Facebook mit seinem eigenen Kryptowährungskonzept der Libra den Kampf angesagt hat.

Auch wenn die Aktualität des Themas der virtuellen Währung den bekanntesten Vertreter neuerdings beflügelt, bleibt es unabsehbar, inwiefern die Entwicklungen rund um den Yuan und die Yuan Pay Group Software in naher Zukunft auch das Potential haben könnten, den Kurs des Kryptoriesens ins Verderben zu treiben.

Anleger, die erstmals in die virtuellen Währungen investieren, sollten mit kleinen überschaubaren Beträgen starten und sich – sofern möglich – mit den potentiellen Marktentwicklungen und deren Ursächlichkeiten vertraut machen. Nicht zuletzt stellen auch das Wissen um Storage- und Transaktionsformate der Kryptoverwaltung sowie das Wissen rund um die Funktionsweise der Blockchain eine grundlegende Gelingensvorraussetzung für die Anlage in Kryptos dar.

Tipp 2: Technik verstehen und die Kosten der Verwaltung gering halten

Die Mehrzahl der Broker ist bis heute auf den fahrenden Zug der digitalen Währungen aufgesprungen. Unlängst kann man auch über Smartbroker wie beispielsweise Trade Republic oder Scalable Capital in die Investition in virtuelle Währungen einsteigen.

Wer sich jedoch erstmals mit der Anlage beschäftigt, der ist gut beraten, sich zunächst mit den hinter den Kryptowährungen stehenden Techniken vertraut zu machen. Es reicht bereits die Erstellung einer einfachen Softwarewallet für das Verwalten von Kryptowährungen, um sich in die Grundprinzipien der digitalen Währungen einzuarbeiten. Denn: Bereits die in der Wallet gespeicherte Kryptoanalge und somit der simple Besitz von Bitcoins ist eine Anlage, ohne dass sich die Investoren von Banken, Broker und Handelszeiten abhängig machen. Und genau hier liegt ein entscheidender Vorteil: Der Kauf und Verkauf der digitalen Währungen ist zu jeder Zeit möglich.

Tipp 3: Mit der eigenen Wallet in die Welt der Kryptos starten

Wer in virtuelle Währungen investieren möchte, der sollte letztere auch besitzen, um ein Gefühl für die Währungen und deren Funktionsweisen zu erhalten. Dafür gibt es derzeit zwei unterschiedliche Möglichkeiten: Zum einen die Softwarewallet, die bei vielen Anbietern kostenlos online erstellt werden kann und zum anderen die Hardwarewallet, die insbesondere den fortgeschrittenen Bitcoin-Experten vorbehalten ist und das eigenständige Verwalten der Währung auf dem eigens besessenen Endgerät ermöglicht.

Erworben werden können die virtuellen Währungen auf den einschlägigen virtuellen Handelsplattformen, zu denen beispielsweise Anycoindirect oder Coinify gehören. Wichtig ist vor allem, dass erstmalige Anleger ihre virtuellen Währungen aus einer sicheren Quelle beziehen.

Von einigen Anbietern werden die virtuellen Währungen nicht als Anlage, sondern als eine Möglichkeit gesehen, auf unrechtmäßige Weise Geld zu machen. Wer seine eigene kleine Bitcoin-Summe besitzt, der kann diese natürlich jederzeit aus seiner Wallet über die Handelsplattformen wieder zum aktuellen Kurs verkaufen und somit unabhängig von einem Broker von seiner Anlage profitieren.

Tipp 4: Währungsübergreifend investieren

Libra, der Yuan aus China, Ethereum, Bitcoin und Litecoin verschaffen einen Eindruck davon, dass es sich nicht um eine einzige klassische Währung per se, sondern um eine neue Währungskultur handelt.

Selbst wenn sich der Bitcoin als bekanntester Vertreter häufig im Fahrwasser der Kursverläufe der anderen großen Kryporiesen entwickelt, ist dies nicht zwangsläufig ein ungeschriebenes Gesetz. Und hier kommen die Broker mit ihren oft vielschichtigen und ausdifferenzierten Finanzprodukte ins Spiel, die nicht Bitcoin-spezifisch, sondern in die Grundidee der Kryptoanlage und in das Bezahlwesen mit den digitalen Währungen investieren. Wer „diversifiziert“ in Krypos anlegen möchte, mischt solche Anlageformate seinem Portoflio bei.

Tipp 5: Bitcoin und Aktien sind zwei unterschiedliche Anlageformen

Auch wenn der Bitcoin in aktientypischen Kursverläufen in den Brokern unserer Zeit angezeigt wird, handelt es sich in Tat und Wahrheit um keinen physischen Anteilsschein, den Kunden bei einer Anlage in bestimmte Wertpapiere erhalten.

Umso aufwändiger ist die Antizipation eines Kursverlaufes, an der selbst Wirtschaftsweisen in den vergangenen Jahren immer wieder scheiterten. Die Meinungen um den tatsächlichen Gegenwerts des Bitcoins divergieren stark:

Werden virtuelle Währungen von vielen Anlegern als die Anlageform der Zukunft mit hohem Potential deklariert, gibt es auch Meinungen, die die Kryptowährungen als inhaltsleeres, wertloses Währungsprodukt bewerten.

Vor allem neue Entwicklungen, wie beispielsweise der Anstieg der Energiepreise und die mit der Kryptowährung nicht vermeidbare, einhergehende Schädigung der Umwelt, seien Aspekte, derer sich die Anleger bei ihrer ersten Investition bewusst sein sollten.

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