Die Zukunft ist angekommen – 3D Druck

Neben Augmented Reality, kurz AR, gilt der 3D Druck als ein wegweisender und zukunftsträchtiger Sektor der internationalen Technologiebranche. Die Alleskönner mögen in ihrem Grundprinzip den meisten Menschen bekannt sein, doch tatsächliche Verwendung finden sie nur selten. Schade, denn wer mag, kann zum Beispiel den 3D Druck Hamburg beauftragen und sein Projekt von Profis umsetzen lassen. Ein neues Kapitel in der Geschichte der Handwerker- und Tüftler-Szene könnte somit aufgeschlagen werden. Apropos Geschichte …

Aller Anfang ist schwer

Der erste Drucker, der Inhalte plastisch drucken konnte, erblickte bereits 1986 das Licht der Technikwelt. Doch der Siegeszug dieser Technik hätte bereits sechs Jahre früher starten können: Der Wissenschaftler Hideo Kodama hatte zu diesem Zeitpunkt einen auf dem Rapid-Prototyping-Verfahren basierenden Stereolithografie (SLA) 3D Drucker entwickelt. Die Zulassung dieses ersten Schicht-für-Schicht-Printers scheiterte jedoch an der fristgerechten Abgabe der Patentrechte. Der Amerikaner Charles Hull griff die SLA-Methode vier Jahre später auf und präsentierte im Jahr 1986 den ersten voll funktionsfähigen 3D Drucker auf SLA-Basis. Einen nicht weniger großen Erfolg feierte Hull mit der Gründung des Unternehmens 3D Systems.

Durchbruch und Siegeszug der 3D Drucker

Bis 3D Drucker für die breite Masse erschwinglich waren und zufriedenstellende Ergebnisse lieferten, sollten nach Hulls Durchbruch noch einige Jahre und Entwicklungsphasen vergehen. So wurde 1988 der erste Selektive Lasersintern (SLS) 3D Drucker und 1989 der erste Fused Desposition Modelling (FDM) 3D Drucker angemeldet. Letzterer gilt heutzutage als die am weitesten verbreitete Technik und darf seit dem Auslaufen des Patents (2009) zahlreich genutzt werden. Die weiteren Stationen, die 3D Drucker durchliefen, sind so zahlreich, dass sie an dieser Stelle nur beispielsweise vorgestellt werden können. Im Jahr 2005 etwa wurde der erste 3D Farbdrucker veröffentlicht. Vier Jahre später hatte man ein Prothesenbein aus einem 3D Drucker gefertigt und nochmals zwei Jahre später (2011) wurde der Öffentlichkeit der erste 3D Lebensmittel-Drucker präsentiert. In den letzten Monaten haben insbesondere die Druckmaterialien und Plattformen für 3D Druck Anleitungen, sogenannte CAD-Zeichnungen, an Zulauf gewonnen. Nahezu jedes Kleinstteil, etwa ein Zahnrad für ein Uhrwerk oder eine großformatige Schraube kann heutzutage ohne Weiteres in einem 3D Drucker hergestellt werden. Größere Objekte können in Komponenten aufgeteilt und zusammengefügt werden.

3D Drucker von Profis bedienen lassen 

Wer nun voreilig beim nächsten Schnäppchen zuschlägt und einen 3D Drucker ordert, sollte sich der Komplexität eines solchen Hightech-Geräts bewusst sein. Angefangen bei der Wahl des Filaments bis hin zum Import von CAD-Zeichnungen gilt es, allerlei Aspekte zu beachten. Exakt aus diesem Grund haben sich bereits einige 3D Drucker Profis, die ihre Printer auch für Privatkunden hochfahren, etablieren können. Bei diesen Experten kann jedermann verschiedene Services wie zum Beispiel Spritzgussteile in der Serienfertigung in Anspruch nehmen – ohne die Kosten für Anschaffung, Wartung und Material stemmen zu müssen.

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