Digitalisierung verändert die Fitness-Branche

Obwohl das Angebot bereits vor der Corona-Krise vorhanden war, konnte die Digitalisierung im Fitnessbereich speziell seit dieser Zeit einen regelrechten Boom verzeichnen. Jene Bewegung ist auch ein Zeichen jenes Trends, welchen den Menschen der Zukunft fast ausschließlich über digitale Wege leben, lernen und arbeiten lässt.

Veränderungen durch dieses Zeitalter ermöglichen im Sportbereich immer komplexere Trainingsmöglichkeiten, welche vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen wären. Das Erfolgsrezept basiert hauptsächlich darauf, die Trainingspläne individualisiert zu erstellen.

Eine große Nachfrage ist vorhanden

Utensilien, die einen solchen Wandel im Sportbereich möglich machen, erfreuen sich mittlerweile großer Beliebtheit. Neueren Studien zufolge besitzt mehr als jeder zehnte Deutsche einen mobilen Fitnesstracker – der Andrang geht dabei Hand in Hand mit einer großen Bandbreite an Angeboten.

Sowohl “iOS”- als auch “Android”-Tracker können mit einer Vielzahl von App kombiniert werden, welche so gut wie jeden Anwendungsbereich ermöglichen bzw. Zielgruppe bedienen können. In Kombination mit zahlreichen YouTube Videos, welche Trainingspläne, Fitnessrezepte und Tutorials für einen gesunden Lifestyle erhalten, sind Geräte dieser Art ein guter Ansatz fürs Heimtraining – ein Trend, welcher speziell zu Corona-Zeiten einen immensen Anstieg verzeichnete. Aufgrund dieser steigenden Nachfrage zu Alternativen außerhalb des Studios können digitale Technologien in diesem Bereich regelrecht aufblühen.

Das Smartphone ist der neue Fitnesstrainer

Unter den Vorzeichen der vermehrt digitalisierten Fitnessbranche kommt nicht nur der Tracker häufiger zum Einsatz. Ein vielseitiges Angebot an mobilen Apps, versucht eine ganz spezielle Zielgruppe für sich zu gewinnen. Ist keine Zeit oder auch keine Lust für einen regelmäßigen Besuch im Fitness-Studio vorhanden, sollen sich jene Menschen durch individuelle Trainingsmöglichkeiten auf dem Smartphone angesprochen fühlen. Viele dieser Anbieter lassen den Nutzer einen relativ unkomplizierten Einstufungstest durchlaufen, der eine anschließend optimale Trainingsgestaltung ermöglicht.

Um sich auf dem Laufenden zu halten, muss in Eigenregie oder sonst durch den Fitnesstrainer keine Führung von Aufzeichnungen erfolgen. Die mobilen Fitness-Apps von heute sind grundsätzlich in der Lage, dies sogar in Kombination mit einer Fortschrittsmessung zu übernehmen. Während im Fitness-Studio bestimmte Vorgaben oft unumgänglich sind, kann der Trainingserfolg mit oder ohne Hanteln bzw. weiteren Utensilien erreicht werden.

Die gewünschten Ziele können spielend erreicht werden

Da das große Netzwerk an Fitnessstudios somit ernsthafte Konkurrenz durch den digitalen Wandel bekommt, sind jene Unternehmen nun zum Handeln aufgerufen. Um sich dennoch einen Stammplatz in der Sport- und Fitnessbranche sichern zu können, versuchen einige Studios sich die veränderten Rahmenbedingungen zum eigenen Vorteil zu machen. Das Konzept “Gamification” findet bereits in einigen anderen Bereichen Anwendung – mithilfe neuester Technologien soll es auch Besuchern des Fitnessstudios neue Ansätze für den Trainingserfolg liefern.

In diesem Zusammenhang sollen ausgewählte Ziele deutlich besser erreicht werden können. Um endlich 100 Kilogramm mit der Langhantel zu stemmen oder zehn Kilometer auf dem Crosstrainer zurückzulegen, bieten ausgewählte Trainingsstätten mittlerweile auch VR-Brillen als Trainingsergänzung an. Mit diesen Geräten kann in eine individuelle Umgebung eingetaucht werden, die als zusätzlicher Motivator dient. Auch Belohnungssysteme, die Teilerfolge honorieren, kommen hier zum Einsatz – da solche Konzepte auch in anderen Bereichen prinzipiell gut funktionieren, werden sie wohl als Utensil zum Training in absehbarer Zeit zum Hit.

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