3 umwelt- und klimafreundliche (grüne) Kryptowährungen

Nachhaltigkeit wird auch bei Cryptowährungen immer wichtiger. Lesen Sie bei uns, welche nachhaltigen Coins es gibt, was Green IT bedeutet und wie man profitable, nachhaltige Kryptowährungen findet.

In einer Zeit, in der uns Naturkatastrophen immer deutlicher vor Augen führen, dass wir mehr zum Schutz unserer Umwelt unternehmen müssen, machen Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstsein zu einem immer wichtigeren Faktor bei vielen unserer alltäglichen Entscheidungen. Seit einigen Jahren kann man in der Finanzindustrie nun auch in grüne Fonds investieren, die wiederum nur in nachhaltige und ökologisch wertvolle Projekte investiert. Dies führt langsam dazu, dass Nachhaltigkeit in der Wirtschaft eine immer größerer Stellenwert zukommt. Natürlich kommt dieses Verlangen nach und nach auch in der Kryptoszene an. Auch hier wurde das Verlangen nach nachhaltigen Währungen immer größer und nun findet man mehrere Währungen, die ein nachhaltiges Prinzip verfolgen. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel drei dieser Cryptowährungen vor.

Was macht eine Kryptowährung Klima-freundlich?

Bitcoin und Co sind wahre Stromfresser. Allein das Mining von Bitcoins verbraucht weltweit mehr Strom als die Niederlande. Zwar kommen Teile dieses Stroms aus erneuerbaren Energien, aber mit 36 % ist das nicht sehr viel. Der beste Ansatz in der Green IT, um das Klima auch beim Schürfen nach Cryptowährungen zu schützen, ist es, den Stromverbrauch zu senken. Ein Ansatz hierfür ist das sogenannte Proof-of-Stake Verfahren. Bei klassischen Coins wird das Verfahren Proof-of-Work verwendet, bei dem Rechenleistung eingesetzt wird, um die einzelnen Blöcke zu verifizieren, dabei gilt, je mehr Rechenleistung man hat, desto mehr kann man verdienen. Das führt dazu, dass immer mehr Rechenleistung eingespeist wird, die jeweils mehr Strom verbraucht. Das sit einen wahrer Killer für die Umwelt.

Im Gegensatz dazu werden beim Proof-of-Stake Verfahren die einzelnen Transaktionen von den Nutzern selbst verifiziert. Dabei gilt, wer mehr der Währung hält, hat eine größere Chance eine Transaktion zu verifizieren. Es werden also Investitionen in die Währung selbst belohnt und nicht die Investition in stromhungrige Hardware. Das spart Strom und macht eine Cryptowährung wesentlich nachhaltiger. Im Folgenden zeigen wir Ihnen drei Beispiele für nachhaltige Coins.

Cardano (ADA)

Cardano benutzt Proof-of-Stake, um Transaktionen zu verifizieren und ist aus diesem Grund eine nachhaltige Kryptowährung. Der Coin ist besonders beliebt, weil er das Potenzial hat, zu einem wichtigen Coin zu werden. Die Blockchain kann wesentlich mehr Transaktionen pro Sekunden verarbeiten als die Bitcoin-Blockchain. Ein immenser Vorteil, wenn Cardano erst einmal Fahrt aufgenommen hat und viele Transaktionen abgewickelt werden. Für ein höheres Ansehen sorgt auch, dass einer der Entwickler, die hinter Cardano stehen, auch an der Entwicklung des berühmten Ethereum Coin beteiligt war. Das sorgt für Vertrauen in den Coin. Der Name des Coins, ADA, geht übrigens auf Ada Lovelace zurück und ist eine Ehrung der Mathematikerin des 19ten Jahrhunderts, die als erste Programmiererin überhaupt gilt.

Stellar (XLM)

Das Netzwerk, das hinter Stellar steckt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Brücke zwischen dem klassischen Bankensystem und den neuen Kryptowährungen zu schlagen. Seit der Gründung 2014 konnte die Blockchain einige Erfolge vorweisen und wird sogar von einigen Regierungen, zum Beispiel Frankreich, Indien und den Philippinen, verwendet. Aber auch Unternehmen wie IBM und Deloitte setzen auf diese Cryptowährung. Da für das Erzeugen der Blöcke kein Mining erforderlich ist, ist der Stromverbrauch auch wesentlich geringer und damit ist Stellar eine nachhaltige Kryptowährung.

IOTA (MIOTA)

Zwar beruht die Verifikation von Transaktionen auf der IOTA Blockchain auch auf dem Proof-of-Work Prinzip, dabei wird aber auf einen wesentlich ressourcenschonenderen Algorithmus gesetzt, der insgesamt 95 % weniger Strom verbraucht, als es zum Beispiel bei Bitcoin der Fall ist. Das macht die Kryptowährung zu einer nachhaltigen Währung, auch wenn die rechenintensive Proof-of-Work Methode eingesetzt wird. IOTA hat sich, wie es der Name schon andeutet, auf das Internet of Things spezialisiert und stellt eine Möglichkeit dar, schnell, einfach und sicher Daten zwischen verschiedenen Geräten auszutauschen. Damit soll die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg erleichtert werden und Datennutzung effizienter gestaltet werden. So werden Transport, Smart City Funktionen und ähnliche Anwendungsfälle effizienter und damit umweltfreundlicher. Auf diese Weise ist IOTA gleich doppelt gut für das Klima und die Umwelt und damit eine wirklich nachhaltige Cryptowährung.

Nachhaltige Kryptowährungen mit Bitcoin Loophole handeln

Nun stellt sich aber die Frage, wie man in diese Währungen investieren kann. Ein Weg, um mit der Investition in Green IT das Klima zu schützen ist bitcoin loophole. Mit diesem Tradingprogramm lassen sich verschiedene Cryptowährungen, also auch nachhaltige wie ADA, XLM oder MIOTA, handeln. Auf diese Weise kann man Geld verdienen, während man gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt und das Klima unternimmt.

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