Online Business gründen: Brauche ich einen Steuerberater?

Online Business boomen seit einigen Jahren und ein Ende ist nicht in Sicht. Man arbeitet bequem von zu Hause oder von jedem Ort der Welt aus und braucht praktisch nicht viel mehr, als ein Notebook und einen stabilen Internetanschluss. Braucht man dann überhaupt einen Steuerberater?

Warum ein Steuerberater im Online Business wichtig ist

Wer der Steuerpflicht unterliegt, sollte unabhängig von der Umsatzstärke seines Onlinegeschäfts nicht auf einen Steuerberater verzichten. Es gibt viele Verpflichtungen, die gegenüber dem Finanzamt einzuhalten und in regelmäßigen Abständen zu vollziehen sind. Eine ordentliche Buchführung, die intervallweise Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen und mögliche Einkommenssteuervorauszahlungen stellen im Steuerrecht unerfahrene Unternehmer schnell vor einige Herausforderungen.

Rechenfehler, versäumte Fristen oder Fauxpas in der Buchhaltung können zu hohen Nachforderungen oder gar zu außerordentlichen Betriebsprüfungen des Finanzamtes führen. Kölner Onlineunternehmen, die einen Steuerberater in Köln an ihrer Seite haben, können sich auf plausible und rechtssichere Belege verlassen. Da der Steuerberater eine Vertrauensperson ist, sollte man sich auf eine Kanzlei am eigenen Standort berufen.

„Schuster, bleib bei deinen Leisten“

Eine Kernfrage lautet, ab welchem monatlichen oder jährlichen Umsatz man einen Steuerberater braucht. Sicherlich ist die steuerliche Beratung bei Nebengewerben oder Online-Kleinunternehmen nicht so essenziell wie im Online Business mit höheren Umsätzen. Doch hier sollte man sich die Frage stellen, ob man sich die ganzen Aufgaben zutraut und ob man über die nötige Kompetenz verfügt. Hinzu kommt die Zeit, die man entweder durch Überstunden oder durch die Abzweigung vom Kerngeschäft in die Buchhaltung und die Steuer investieren muss. Wer kein Profi ist, kann an den Berechnungen und der Fristeinhaltung scheitern, sodass die aufgewendete Zeit in keinem Verhältnis zu den Kosten für einen Steuerberater steht.

Hinweis: Steuerberatungskosten können im Jahresabschluss in den Werbungskosten geltend gemacht werden. Wer sein Online Business mit Unterstützung eines Steuerberaters gründet, erfährt diesen wichtigen Punkt bereits in der unverbindlichen Erstberatung. Der Steuerberater hilft bei der Rechtsform und ist ausschlaggebend, wenn das Onlinegeschäft mit einer Förderung gegründet werden soll.

Vom Businessplan bis zur Kommunikation mit dem Finanzamt – alles aus einer Hand

Möchte man seine Existenzgründung fördern lassen, wird eine fachkundige Stelle benötigt. Wenn ein Steuerberater den Businessplan und die Rentabilitätsvorschau für plausibel erklärt, steht den Fördermitteln nicht viel im Weg. Doch das ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Aufgaben, mit denen das Steuerbüro für Entlastung und die vollständige Konzentration auf das Online Unternehmen sorgt. Man kann die Buchhaltung outsourcen, erhält die Bescheide für Vorsteuern und muss sich nicht selbst mit dem Finanzamt auseinander setzen. Der Steuerberater ist die Schnittstelle zwischen dem Unternehmer und dem zuständigen Finanzamt. Auch im Online Business kann man den ganzheitlichen Service in Anspruch nehmen und die bürokratischen Aufgaben aus der Hand geben. Es ist ein Fakt, dass die Steueroptimierung nur ein Punkt ist, in dem sich ein Steuerberater auszahlt und seinem Mandanten Zeit und Kosten spart.

Erzielt man Einkünfte aus selbstständiger oder freiberuflicher Tätigkeit, ist ein Steuerberater eine gute Entscheidung. Man kann sich auf sein Online Business konzentrieren und die eigene Marke bekannter machen – und muss sich nicht darum kümmern, dass die Abrechnungen fristgerecht beim Finanzamt eintreffen. Einen Steuerberater sucht man sich bestenfalls bereits vor der Gründung, da es schon zu diesem Zeitpunkt eine ganze Reihe wichtige Dinge zu beachten gibt.

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