Gegenwart und Zukunft der Cybersicherheit

Was die persönlichen Daten angeht, so brauchte man sich vor einigen Jahren noch keine Sorgen darüber machen, wie man diese schützt und sicher hält. Durch die Entwicklung und vor allem wegen der Digitalisierung aller möglichen Lebensbereiche steht der Datenschutz heute jedoch vor einer wirklichen Herausforderung. Gerade Unternehmen, denen Kunden ihre persönlichen Daten anvertrauen sollen – und das auch noch online -, müssen sich mit dem Thema Cybersicherheit und Datenschutz umfassend auseinandersetzen. Wir haben uns angesehen, welche Möglichkeiten zum Datenschutz online bestehen und worauf große Firmen derzeit setzen.

Kontrolle über wichtige Daten behalten: So machen es Unternehmen

Kundenregistrierungen, Bestellungen, Beschwerden und Transaktionen – Unternehmen erhalten täglich Hunderte persönlicher Kundendaten, die irgendwie sicher gespeichert und hinterlegt werden müssen – ohne eine felsenfeste Technik kann da so einiges schiefgehen. Das Wichtigste ist zunächst einmal, dass Daten vor dem Zugriff Dritter und unbefugter Personen geschützt sind. Deshalb wäre es nicht besonders schlau, alle Daten an einem Ort abzuspeichern und leicht abrufbar zu machen. Viele Unternehmen setzen daher auf sogenannte Datenlogger. Es handelt sich dabei um kleine Speichermedien, die aus einem programmierbaren Mikroprozessor, mindestens einer Schnittstelle und Kanälen, die für den Anschluss von Datenquellen bestimmt sind, bestehen.

Über einen Datenlogger, welche es übrigens in zahlreichen verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Bereiche gibt, können Daten erfasst und an einem anderen, unzugänglichen Ort gespeichert werden. So entfällt die Notwendigkeit, wichtige Daten direkt auf dem Firmencomputer oder der Firmensoftware zu speichern, die von Hackern meist als erstes angegriffen werden. Die kleinen, aber feinen Geräte sind weit entwickelt und ermöglichen mehr Sicherheit im Alltag – vor allem, wenn es um das virtuelle Leben geht.

Gesetzliche Regelungen allein reichen nicht

In Bezug auf den Datenschutz sind in den letzten Jahren immer mehr gesetzliche Regelungen eingeführt worden. Diese wurden verschärft und vor allem an Sicherheiten im Netz angepasst. Diese Regelungen allein reichen jedoch längst nicht dafür aus, dass all unsere Daten auch wirklich sicher und geschützt sind. Dabei tragen nicht nur Unternehmen, an denen wir unsere Daten weitersenden die Verantwortung, sondern in erster Linie vor allem wir selbst. Blinde Nutzer treten oft in die Falle und lassen sich von betrügerischen Maschen, wie zum Beispiel Phishing-Mails, hinters Licht führen. Im Handumdrehen werden dabei personenbezogene Daten an wildfremde Menschen übers Netz geleitet, die großen Schaden für uns anrichten können.

Was können Privatpersonen aber tun, um den großen Ärger zu vermeiden? Grundsätzlich ist es natürlich besonders wichtig, eine Sicherheits-Software auf dem Computer, Laptop, Handy oder Tablet installiert zu haben. Viele weigern sich, hohe Kosten für namhafte Softwares zu zahlen, wobei es ihre Sicherheit wirklich wert ist. Es ist sinnvoll in eine aktuelle Software zu investieren, die umfangreichen Schutz, nicht nur des Geräts selbst, sondern auch persönlichen Daten bietet. Viele Anbieter haben heute ein ausgeklügeltes Cyberschutz-System entwickelt, durch welches Sie vor jeglichen Gefahren gewarnt werden.

Weiterhin ist es wichtig, dass im Internet niemandem blind vertraut wird und man sich selbst erkundigt, ob ein Unternehmen, eine Seite oder gar eine Privatperson online seriös und sicher ist. Das kann häufig schon an Abzeichen, wie Lizenzen, Partnern oder Auszeichnungen erkannt werden. Auch wenn die Seiten meist lang und der Text sehr klein ist, ist es sinnvoll, Datenschutzrichtlinien von Unternehmen zu prüfen, um auf der sicheren Seite zu stehen.

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