Schneller am Ziel – Webseiten mit fertigen Templates erstellen

Die Erstellung einer Webseite ist heute immer noch eine Herausforderung. Vielleicht sogar mehr wie Früher. Genügte früher etwas HTML und ein Programm wie Frontpage (ältere erinnern sich) oder Dreamweaver, zur Erstellung der Webseite.

Heute sind die Herausforderungen vielfältiger. Das Design muss stimmen, das CSS kompatibel mit allen Browser sein, das Design auf mobilen Geräten und auch auf Laptop und PC eine gute Figur machen. Und natürlich dürften die Inhalte nicht zu kurz kommen.

Schneller mit fertigen Templates

Lange Zeit waren fertige Vorlagen und Themes etwas verpönt. Fragt man in Nerdkreisen, dann ist das immer noch so. 🙂 Alles was nicht in Notepad komplett selbst erstellt wurde, ist nichts. Aber im Ernst, auch ich bin mittlerweile dazu über gegangen, fertige Templates und Designs zu nehmen und diese an meine Bedürfnisse anzupassen. Die fertigen Vorlagen werden von Leuten erstellt, welche den ganzen Tag nichts anderes machen. Wer weiß schon, welches CSS in welchem Browser, sich etwas anders verhält.

Dies überlasse ich daher gerne den Profis. Die eigene Webseite erstellen ist immer noch genug Arbeit. Besonders die Inhalte wollen gut überlegt sein.

Das richtige Template finden

Wie finde ich eine richtige Vorlage? In erster Linie beginnt die Suche mit der verwendeten Software. Verwende ich WordPress, Joomla, WooCommerce, Shopify oder etwas anderes? Die einzelnen Themes sind nicht kompatibel. Ein WordPress Theme funktioniert nicht mit Joomla und umgekehrt. Der nächste Schritt sollte das passende Design sein. Die Templates lassen sich meist sehr einfach anpassen, aber das Grunddesign lässt sich nicht ohne Weiteres abändern und sollte daher passen. Besonders in Hinblick auf Updates sollte man nicht allzu weit vom Pfad abweichen. Alle Templates lassen sich mit HTML-, CSS- und Java-Script-Kenntnissen komplett überarbeiten. Ein Update lässt sich so aber nicht ohne weiteres einbinden.

Die meisten Anbieter von Templates bieten eine gute Vorschau der Vorlagen an. Schauen Sie, ob auch die responsiven Ansichten passen und funktionieren. Im Normalfall ist dies kein Problem mehr und alle Designs sind heute auch mobilen Geräten einsetzbar. Oft gibt es auf den Webseiten auch Bewertungen, in denen andere Anwender ihre Erfahrungen schildern. Eine Versionshistorie ist ebenfalls einen Blick wert, da man hier sehen kann, wie oft der Entwickler das Template anpasst und weiter entwickelt.

Ob man sich am Ende für ein kostenloses oder kostenpflichtiges Template entscheidet, hängt sehr vom Projekt ab. Für die Vereinswebseite, die ehrenamtlich erstellt wird, reicht eine kostenlose Lösung. Wer eine Firmenwebseite erstellt tut gut daran ein paar Euro zu investieren.
Kommerzielle Templates bietet oft auch Support im Fall von Fragen an. Gleiches gilt für Fehlerkorrekturen.

Online-Shops mit eigenen Templates ausstatten

Hat die Firma eine eigene Webseite, dann kommt oft auch der Wunsch auf, die Produkte über das Internet zu verkaufen. Auch hier ist das Design entscheidend. Eine altbacken wirkende Webseite schreckt Benutzer ab. Das Auge isst bekanntlich mit. Die Webseite darf daher nicht aussehen, als ob sich die letzten Jahre niemand mehr darum gekümmert hat.

Auch für Shopsysteme gibt es passende Vorlagen, wie Shopify Themes oder Vorlagen für WooCommerce.

Ende

Dank fertiger anpassbarer Vorlagen wird die Erstellung einer Webseite nicht gleich zum Kinderspiel. Die Einrichtung von WordPress, einem anderen CMS oder einem Online-Shop ist immer noch ein Batzen Arbeit. Aber die eigene Homepage im Internet sorgt für Kunden und mehr Umsatz. Die Zeitersparnis bei der Nutzung von fertigen Vorlagen ist jedoch enorm. Die Grundarbeit wird abgenommen und man kann sich anderen Dingen widmen.

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